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Die Evaluierung des GlüStV 2021 im Jahr 2026 untersucht die Struktur des regulierten Glücksspielmarkts

Geschrieben von Clara Krause · 3.8.2026

Die Evaluierung des GlüStV 2021 im Jahr 2026 untersucht die Struktur des regulierten Glücksspielmarkts

Blick auf die regulierten Glücksspielmärkte in Deutschland mit Fokus auf Sportwetten und virtuelle Slots

Die bevorstehende Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags 2021 rückt im Jahr 2026 in den Mittelpunkt und analysiert die Struktur des regulierten Marktes für Sportwetten sowie virtuelle Automatenspiele. Experten der Bundesländer bereiten diese Überprüfung vor und sammeln Daten bis zum Ende des Jahres 2025 während die Zahl der lizenzierten Anbieter bei etwa 38 Unternehmen liegt die in den Segmenten Sportwetten und virtuelle Slots tätig sind und diese Firmen operieren unter der Aufsicht der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder.

Die Analyse konzentriert sich auf Lizenzierungseffizienz Marktkonsolidierung sowie steuerliche Belastungen und Wettbewerbsfähigkeit gegenüber illegalen Anbietern. Forscher und Behördenmitarbeiter werten Statistiken aus und vergleichen die Entwicklung seit Inkrafttreten des Vertrags während sie gleichzeitig die Fragmentierung im Online-Casino-Bereich berücksichtigen wo Tischspiele wie Roulette und Blackjack aufgrund unterschiedlicher Landesregelungen sowie verzögerter Genehmigungsverfahren nur eingeschränkt verfügbar sind.

Aktueller Stand der Lizenzvergabe und Marktteilnehmer

Stand Ende 2025 zeigen die Zahlen der GGL dass rund 38 Anbieter über gültige Lizenzen für Sportwetten und virtuelle Slots verfügen und diese Unternehmen decken einen Großteil des legalen Angebots ab während der Online-Casino-Sektor weiterhin durch einzelne Landesvorgaben zersplittert bleibt und die Lizenzvergabe dort langsamer voranschreitet. Beobachter notieren dass diese Situation zu einer ungleichen Marktentwicklung führt und die Evaluierung daher gezielt prüft ob Anpassungen notwendig werden um den legalen Rahmen attraktiver zu gestalten.

Die GGL führt eigene Analysen ihrer Whitelist durch und liefert damit Grundlagen für die Bewertung und jene Daten fließen in die Vorbereitungen für die umfassende Überprüfung ein die im Laufe des Jahres 2026 stattfindet. Interessierte finden weitere Informationen auf der Seite der glücksspiel-behoerde.de wo aktuelle Übersichten zu Lizenzen und Marktstrukturen veröffentlicht werden.

Schwerpunkte der Evaluierung im Detail

Die Prüfung erstreckt sich auf mehrere Kernbereiche darunter die Effizienz der Lizenzverfahren die mögliche Konsolidierung des Marktes die Auswirkungen von Steuerlasten auf die Anbieter sowie die allgemeine Wettbewerbsfähigkeit des legalen Angebots gegenüber dem Schwarzmarkt. Vertreter der Bundesländer arbeiten dabei mit Daten zusammen die bis August 2026 aktualisiert vorliegen sollen und diese Frist ermöglicht eine fundierte Bestandsaufnahme bevor politische Entscheidungen folgen.

Studien und Berichte der Behörden zeigen dass eine stark fragmentierte Lizenzlandschaft im Casino-Bereich die Marktentwicklung hemmt während einheitlichere Regelungen in anderen Segmenten bereits zu stabileren Verhältnissen geführt haben. Die Evaluierung soll daher klären ob das bestehende System ausreichend Flexibilität bietet oder ob Nachjustierungen erforderlich sind um einen funktionsfähigen legalen Markt zu sichern.

Darstellung der Herausforderungen bei der Lizenzierung von Online-Casinos in den deutschen Bundesländern

Auswirkungen auf den Wettbewerb mit dem Schwarzmarkt

Ein zentrales Anliegen der Evaluierung bleibt die Frage ob der regulierte Rahmen ausreichend Anreize schafft damit Spieler legale Angebote nutzen und sich vom Schwarzmarkt abwenden. Daten der Behörden belegen dass steuerliche und regulatorische Hürden die Attraktivität legaler Plattformen beeinflussen und die Prüfung 2026 soll daher konkrete Empfehlungen liefern wie diese Balance verbessert werden kann ohne den Spielerschutz zu vernachlässigen.

Behördenvertreter und Marktforscher analysieren in diesem Zusammenhang auch die Entwicklung der Anbieterzahlen und bewerten ob eine weitere Konsolidierung notwendig oder sogar wünschenswert erscheint und sie berücksichtigen dabei sowohl positive als auch negative Effekte auf die Marktvielfalt. Die Ergebnisse werden voraussichtlich in Berichte einfließen die den Bundesländern als Entscheidungsgrundlage dienen.

Zeitlicher Ablauf und nächste Schritte

Die Vorbereitungen für die Evaluierung laufen bereits seit mehreren Monaten und bis August 2026 sollen alle relevanten Statistiken und Analysen zusammengeführt sein damit die abschließende Bewertung erfolgen kann. Dieser Zeitplan erlaubt es den beteiligten Stellen umfangreiche Vergleiche mit der Situation vor dem GlüStV 2021 anzustellen und aktuelle Trends zu identifizieren.

Die Bundesländer koordinieren ihre Aktivitäten eng und tauschen Erkenntnisse aus um ein einheitliches Bild zu erhalten während einzelne Bundesländer zusätzliche eigene Erhebungen durchführen und diese in die Gesamtauswertung einbringen. Solche abgestimmten Vorgehensweisen tragen dazu bei dass die Evaluierung auf breiter Datenbasis erfolgt und praxisnahe Ergebnisse liefert.

Fazit der Vorbereitungen

Zusammenfassend zeigt sich dass die Evaluierung des GlüStV 2021 im Jahr 2026 einen wichtigen Meilenstein für die Weiterentwicklung des regulierten Glücksspielmarkts darstellt und alle beteiligten Akteure auf eine fundierte Grundlage setzen um zukünftige Regelungen zu gestalten. Die gesammelten Erkenntnisse zu Lizenzierung Marktkonsolidierung und Wettbewerbsfähigkeit werden entscheidend dafür sein wie der legale Sektor sich gegenüber illegalen Angeboten positioniert und welche Anpassungen gegebenenfalls erforderlich werden.